Projektbeschreibung
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13 Huttenstraße 8, 9/10, 10/11 (früher: 1, 3, 4)

Hans-Georg Marx (1903 -   1942)
Hans-Georg Marx (1903 - 1942) wohnte bis 1941 in der Huttenstraße 1.

1942 wurde er ins KZ Groß-Rosen gebracht. Nach Angaben der Geheimen Staatspolizei wurde er als volks- und staatsfeindlich eingestuft.

Am 16. Juni verstarb Hans-Georg Marx im Alter von 39 Jahren.


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Ella Stein, geb. Wolff (1885 -   1942)
Ella Stein, geb. Wolff (1885 - 1942) lebte in der Huttenstraße 3. Sie war mit Georg Stein verheiratet, der 1939 nach Palästina auswanderte. Ella Stein lebte bis 1941 in der Huttenstraße.

Sie wurde ins KZ Ravensbrück deportiert, wo sie mit 57 Jahren verstarb.


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Betty Herzberg (1886 -   ?)
Betty Herzberg (1886 - ?) lebte in der Huttenstraße 4.

Im Alter von 56 Jahren wurde sie nach Riga deportiert.
Über ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt.


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13 Huttenstraße 13 (früher: 8)

 Paul Boschwitz (1873 -   1940)
Else Boschwitz, geb. Brauer (1882 -   ?)
In der Huttenstraße 8 lebte Paul Boschwitz (1873 – 1940) mit seiner Frau Else Boschwitz, geb. Brauer (1882 – ?). Der gebürtige Frankfurter betrieb hier eine Lederhandlung. Ein weiteres Geschäft führte er in der Bahnhofstraße.

1939 wurde Paul Boschwitz ins KZ Sachsenhausen gebracht. Dort verstarb er 8 Wochen später.

Seine Frau musste ins KZ Ravensbrück. Im April 1940 wurde sie entlassen, nachdem sie sich verpflichtet hatte, nach Shanghai auszuwandern. Knapp zwei Wochen nach ihrer Entlassung verließ Else Boschwitz Deutschland Richtung Shanghai. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt.


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13 Huttenstraße 13 (früher: 8)

Georg Kaiser (1878 -   ?)
Margarete Kaiser (1884 -   ?)
Im selben Haus wohnten auch Georg Kaiser (1878 – ?) und Margarete Kaiser (1884 – ?).

Während Georg Kaiser, der in Frankfurt geboren wurde, ein Konfektionsgeschäft betrieb, war seine Ehefrau Krankenpflegerin. Georg Kaiser war stimmfähiges Mitglied der jüdischen Gemeinde von Frankfurt. Nachdem er sein Geschäft aufgeben musste, gab er an, Kochhilfe in der jüdischen Gemeinde zu sein.

Gemeinsam wurden die beiden 1942 ins Warschauer Ghetto deportiert. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt.


Cäcilie Schwarz (1866 -   1943)
Eine weitere jüdische Bewohnerin des Hauses war die Witwe Cäcilie Schwarz (1866 – 1943).

1943 wurde sie nach Theresienstadt deportiert. Dort verstarb sie 5 Monate später.

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Kontakt
Institut für angewandte Geschichte
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15230 Frankfurt (Oder)
E-Mail: info@instytut.net

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DKB
Bankleitzahl:
12030000
Kontonummer:
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(deutsch / 121MB)



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